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"Ähnlich wie in München (früher?) Zeitungen verkauft wurden, auf Vertrauensbasis, bietet Steffen Sinn

"Glücksvögel to go"  an. 

Es handelt sich dabei  auch um ein Forschungsprojekt. Bislang gibt es dies nur am Kunstort Hamburg.

Ein kleiner blauer Kasten hängt vor der Tür des Pförtnerhäusschens und meist befinden sich drei frische Glücksvögel darin und ein kleiner

Umschlag wo Geld (ein Glücksvogel kostet normalerweise zehn Euro) eingelegt werden soll. Das Geld kommt nicht immer bei Steffen Sinn

an. Da Steffen Sinn eine Anhängerin der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist betrachtet Steffen Sinn diese "Diebstähle"

mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Menschen mit einem Einkommen oberhalb  der sogenannten Armutsgrenze (zweidrittel des

Durchschnittseinkommens) die Geld oder Gratisglücksvögel nehmen, betrachtet Steffen Sinn als gemeine Diebe und vermutet, dass dieses

Handeln kein Glück bringt. Alle anderen müssen es mit ihrem Gewissen vereinbaren und können sicher sein, wenn die "Diebe" überhand

nehmen wird das Projekt eingestellt.

Steffen Sinn bietet an solche "Kästen" auch an anderen geeigneten Orten aufzuhängen. Je nach dem wäre dies im Einzelfall auch gratis möglich.

Steffen Sinn betrachtet die Glücksvogelmalerei und das "Glücksvogel to go" Projekt als "Arbeit am Vertrauen" zwischen Menschen aller Art.

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Aufgrund eines Aktes der Zerstörung und häufiger Diebstähle wurde das "Glücksvogel to go" Projekt  Anfang 2017 Eis gelegt. Ob es in

anderer Form weitergeführt werden kann ist noch nicht entschieden.